Hallo an Alle da draußen,

DE:

Der heutige Post liegt mir besonders am Herzen. Vor einer Weile bin ich durch Irland gereist. Ich habe mir in Dublin ein Auto gemietet und bin immer wieder bei netten Couchsurfern unter gekommen. Es war ein Abenteuer und ein lang gehegter Traum. Da ich alleine unterwegs war, konnte ich keine Outfitbilder machen. Und um ehrlich zu sein, meine Kleidung hat mich in diesen zwei Wochen nur wenig interessiert. Es musste praktisch und flexibel sein. Dieser Post passt zwar nicht unbedingt in mein sonstiges Blog-Thema, aber Ausnahmen bestimmen die Regel und Abenteuer mag doch jeder.

EN:

This post is close to my heart. A while ago I traveled throughout Ireland. I rented a car in Dublin and spend my nights mostly at couchsurfers. It was an adventure and a dream of mine. Because I was traveling alone I couldn’t take outfit pictures. But to be honest, I didn’t care much about my wardrobe on this trip. It had to practical and flexible. This is not a typical post for this blog, but why not break the rules?!

Dublin

DE:

Seit vielen Jahren hat mich die grüne Insel angezogen. Ich kann nicht sagen was es genau ist, was mich all die Jahre fasziniert hat – die Sagen und Mythen, die außergewöhnlichen Landschaften und die gastfreundschaftlichen Menschen. Meine Reise hat in Dublin begonnen. Ich bin am Montag Nachmittag am Flughafen gelandet und musste direkt mein erstes Abenteuer bestehen – Linksverkehr. Nachdem ich das erste Mal in meinem Leben ein Auto gemietet habe, sagte man mir eine Nummer, drückte mir einen Schlüssel in die Hand und schickte mich los auf den riesigen Parkplatz. Keine Einweisung oder ein paar nette Abschiedsworte. Da ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass ich zwei Tage gebraucht habe um zu merken, dass mein Auto auch hinten Türen hat und kein drei Türer ist. Ziemlich typisch für mich. Dublin ist eine schöne Stadt. Sie ist bunt und ohne viel Schnick Schnack. Das mag ich!

EN:

I was fascinated with the green Ireland for a long time now. I can’t say what it is, that keeps me interested the most  – the legends and myths, the extraordinary landscape or the friendly people. My trip started in Dublin. I landed on a Monday and had to master my first adventure right away – left – hand driving. Never before had I rented a car, and they just gave me some keys and told me a number to go to. No instructions or some nice fare well words. So no wonder it took me two days to realize that I am driving a car with five instead of three doors – so me! Dublin is pretty. It is colorful but without lots of over the top things. I like that!

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Die Küste Richtung Cork

DE:

Allerdings zog es mich einfach nicht in die Stadt. Ich wollte Landschaften sehen. Also machte ich mich nach zwei Nächten los und fuhr die Küste entlang Richtung Enniscorthy. Das Gefühl von Freiheit, welches ich dabei empfunden habe, kann ich kaum in Worte fassen. Die Stadt hinter mir zu lassen und die ersten irischen Berge im Blick zu haben, dabei das Radio auf voller Lautstärke und mit voller Kehle zu singen, war ein so simpler und so bewegender Moment zugleich. Wenn es wirklich schlafende Feen in Irland gibt, habe ich diese mit Sicherheit geweckt.

Auf diesem Weg habe ich dann auch meinen ersten Stopp am Meer gemacht und diesen Moment sehr genossen.

EN:

But I just wasn’t attracted by the city. I wanted to see the landscape. So after two nights I started by driving to Enniscorthy. The feeling of freedom I felt, I can’t describe with words. Keeping the city behind me, seeing the first irish mountains, while having the radio on and singing loudly, it was so simple yet such an emotional moment. If there are sleeping fairies in Ireland, I might as well have woken them up.

During this drive I made my first stop by the ocean. 

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DE:

Während meine Urlaubsplanung hatte ich immer dieses Bild von Irland in meinem Kopf: Tosende Brandungen und butterweiche grünen Wiesen. An die vielen irischen Berge habe ich dabei nicht gedacht. Ein Fehler, wie ich jetzt weiß. Zu den Comeragh Mountains bin ich nur ganz zufällig gelangt. Ein winziges Schild am Straßend hat den Mahon Falls angepriesen und da ich eine besondere Schwäche für Wasserfälle habe, bin ich kurzentschlossen abgebogen. Darum ging es eben bei dieser Reise. Ich konnte so viel planen, wie ich will, die Spontanität und Flexibilität war entscheidend. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Gegend noch erkunden konnte. Kilometerweit war einfach nichts, als ich, die Berge und ein paar Bergschafe. Normalerweise sind dort natürlich auch noch andere Touristen. Jedoch bin ich extra so früh im Jahr gefahren um das Irland zu entdecken, was mich so fasziniert, ohne dabei einer Horde Touristen hinterher zu laufen. Damit bin ich ein großes Wetterrisiko eingegangen. Das Ergebnis hat gezeigt: Risiken lohnen sich! Es war der wärmste April seit Langem in Irland.

EN:

During my planing for this trip, I always had this picture of Ireland in my head: Thunderous waves and green meadows. I didn’t think about the many irish mountains. A mistake, which I know now. I got to the Comeragh Mountains by luck. A tiny sign by the road notified me about the Mahon Falls and because I have a soft spot in my heart for waterfalls, I turned spontaneous. That’s what this trip was about – Spontaneity and flexibility. I am very thankful, that I was able to see this part of the world. The was nothing for hundreds of meter but the mountains, me and some mountain sheeps. Normally there are some tourists, but that’s the reason why I did this trip so early in the year. I took a huge risk because of the weather but it was worth it. Nobody there and it was a very warm April. 

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DE:

Zu diesem Zeitpunkt war mir natürlich nicht bewusst, welche unfassbaren Gegenden ich noch zu erwarten hatte. Mit meinen zwei Hosts bin ich von Enniscorthy aus verschiedene Ausflugsziele angefahren. Besonders beeindruckend war ein Leuchtturm, der „The Hook“ genannt und von Klippen begrenzt wird, an denen sich Tag ein Tag aus die Wellen brechen.

EN:

At this time I didn’t know what many more fascinating places I would see. With my two hosts in Enniscorthy, I drove to many different sight seeing places. The most impressed I was with a lighthouse calles “ The Hook „. It is cornered by cliffs, and huge waves hitting them day in and out. 

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DE: In dieser Gegend gab es zahlreiche schöne und einsam gelegene Strände.

EN: In this area have been a lot of amazing beaches. 

                                      

                     

DE:

Neben den Stränden haben wir uns natürlich auch ein paar der zahlreichen Abbeys, der irischen Geschichte angeschaut.

EN:

Besides the beaches, we also visited some Abbeys, which are so important for the Irish history.

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DE:

Die meiste Zeit habe ich bei Couchsurfern übernachtet. Dabei habe ich positive, wie auch negative Erfahrungen gemacht. Utta, die in Youghal wohnt, war eine sehr nette Gastgeberin. Vor allem mit dem irischen Frühstück hat sie mich beeindruckt.

EN:

Most of the time I stayed with Couchsurfers. I made some very positive experiences and some less positive ones. Utta, who is living in Youghal, was a very nice host. Specially her Irish breakfast impressed me.  

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DE:

Allerdings gab es natürlich auch hin und wieder weniger erfreuliche Situationen. Dreck, betrunkene Gastgeber, die sich dann zu aufdringlichen Gastgebern entwickelt haben und Unzuverlässigkeit haben die Unterschiede zwischen All Inclusive Urlaub und Couchsurfing gezeigt. Gleichzeitig konnte ich mir aber auch meinen eigenen Zeitplan erstellen, anhalten wann und wo ich wollte ohne einem Reiseführer hinterher watscheln zu müssen und habe spannende Menschen kennengelernt.

So oder so würde ich nichts an dieser Reise ändern wollen. So, wie sie war, war sie perfekt!

EN:

But of course there have been some disappointing moments. Dirt, drunken hosts, which became pushy hosts and unreliability where the differences between couchsurfing and an all inclusive vacation. But at the same time, I was able to make my own timetable, I could stop whenever and wherever I wanted to without following a guide. And mostly, I met so many wonderful people.

Somehow or other, I wouldn’t change a thing of this trip. The way it was, it was perfect!

Nächste Woche folgt dann Teil 2 😉

2 Replies to “Dreams come true in Ireland – Part One”

    1. Ja, unvergesslich war es allemal. Aber eigentlich hab ich erst nur die Aufregung verdrängt und hatte dann kurz vorher schon Angst^^ Hätte ja sonst was passieren können. Aber es hat sich gelohnt.

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